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Unsere Leistungen

Tauchbeizen - ein Beizverfahren

Was ist Beizen?

Unter Beizen versteht man im technischen Bereich die Behandlung von festen Körpern zur Veränderung der Oberfläche mit einer Beize.

Beizen dient zum Schutz der Oberfläche gegen Oxidation (bei Metall). Zum Beizen von Edelstahl stehen grund-sätzlich zwei Verfahren zur Verfügung:

Das Beizen mit Beizlösungen in Beizbädern (Tauchbeizen) oder im Sprühbeizverfahren, bei dem die Paste mit einem Niederdrucksprühgerät auf die Oberfläche aufgetragen wird.

 

Wir bieten Ihnen gerne folgende Leistungen an:

  • Tauchbeizen (7,5 m x 2,5 m x 2,0 m)
  • Sprühbeizen
  • Passivieren

 

Bei allen Beizverfahren halten wir die Beizzeit möglichst kurz, um den Chemikalienverbrauch gering zu halten, die Umwelt zu schonen und ein "Überbeizen" auszuschließen.

 

Warum muss nichtrostender Stahl gebeizt werden?

Edelstahl sollte gebeizt werden, wenn der Oberflächenzustand des Edelstahls, der für die Korrisionsbestädigkeit notwendig ist, nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Dies wird beispielsweise durch folgende Bearbeitsvorgänge verursacht:

 

  • viele Formen der Wärmebehandlung (Schweißen, Schleifen o.ä.)
  • Rückstände von Schweißspritzern
  • Ablagerung von Metalloxiden (z.b. durch die Bearbeitung von Normalstählen in der Nähe)
  • durch Wärmeeinfluss beim Drehen oder Bohren
  • bei der Kaltverformung

 

 

Über den Werkstoff Edelstahl Rostfrei

Stahlsorten, die mit mindestens 10,5% Chrom legiert sind und einen Kohlestoffgehalt von maximal 1,2% enthalten werden als "Edelstahl Rostfrei" bezeichnet. Diese Stahl-sorten sind besonder beständig gegenüber chemischen Angriffen.

 

Das Beizverfahren

Sehr wichtig beim Beizverfahren ist eine ausreichende Beizvorbereitung. Hier gilt es sicherzustellen, dass die Oberflächen von allen störenden Substanzen (Staub, Schmiermitteln, Schuztfolien, Fremdmaterialien) befreit werden, damit sich das Beizmittel gleichmäßig verteilen und einwirken kann.

Unabhängig vom gewählten Beizvorgang (Tauchbeizen, Sprühbeizen, Passivieren) wird ein Beizmittel eingesetzt, dass auf einer Mischung aus Fluss- und Salpeterssäure basiert. Diese Säuren sorgen für die Bildung einer schützenden Passivschicht, die sich im Laufe von zwei bis acht Stunden voll ausbildet und eine Stärke bis zu 20nm erreichen kann. Nach der Beizbehandlung muss der Edelstahl dann von den Beizmitteln und Beizrückständen vollständig befreit werden, was durch einen Spülvorgang mit klarem Wasser erfolgt.

 

Tauchbeizen

Beim Tauchbeizen wird der Edelstahl direkt in das flüssige Beizmittel (Tauchbad) gelegt. Wir haben die Möglichkeit, ein 7,5 m x 2,5 m x 2,0 m Tauchbecken hierfür zu nutzen. Die Zusammensetzung der Beizbäder werden regelmäßig überwacht und die Säurekonzentration überprüft.

 

Sprühbeizen

Hierbei wird das Beizmittel mit druckluftbetriebenen Sprühanlagen auf den Edelstahl aufgebracht. Das Verfahren eignet sich vor allem bei größeren Bauteilen und Behältnissen.

 

Passivieren

Beim Passivieren wird die Entstehung der Passivschicht technisch herbeigeführt.

CAREE GmbH

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(Mittelfranken)

 

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